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Das Buch: Springiersbach Von der Augustiner-Chorherrenabtei zum Karmelitenkloster 1102 2002. Karl-Josef Gilles und Erwin Schaaf (unter Mitarbeit von Winfrid Blum
und Natalie Fatin), Springiersbach Von der Augustiner-Chorherrenabtei
zum Karmelitenkloster 1102 2002. Ortschroniken des Trierer
Landes Band 36 (2002). E. Schaaf beschreibt ausführlich die rund 700jährige Geschichte des Augustiner-Chorherrenklosters von seiner Gründung (1102) bis zu seiner Umwandlung in ein geistliches Ritterstift (1791), das wiederum nach nur wenigen Jahren (1802) der Säkularisation zum Opfer fiel. Ein abschließender Katalog erfasst auch die umfangreichen Güter der Abtei in mehr als 50 Ortschaften des Moseltals wie der Eifel. W. Blum widmet sich zunächst der Zeit von 1802 bis1903, als die barocke Abteikirche Sitz der neugeschaffenen Pfarrei Springiersbach (Bengel) war, sowie der Neugründung des Karmelitenkloster (1922), das nach intensiver Aufbauarbeit inzwischen ebenfalls auf eine schon 80jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken kann. K.-J. Gilles und N. Fatin untersuchen die Baugeschichte der Klosterkirche, wobei eine bemerkenswerte Vorgängerkirche herausgearbeitet werden konnte. Eine dreischiffige romanische Basilika erreichte fast die doppelte Größe der heutigen Barockkirche und zeichnete sich durch besonders qualitätvolle Architekturteile aus, die den großen romanischen Kirchenbauten an Rhein und Mosel nicht nur vergleichbar sind, sondern diese sogar teilweise übertrifft. Breiterer Raum wird außerdem den in Springiersbach aufbewahrten Kunstgegenständen gewidmet. |
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